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Interview: Recruiting mit Videos und Masken

Über flexible Arbeitszeitmodelle der SpaceNet, Einstellungen trotz Corona und den neuen Azubijahrgang 2020 spricht Personalreferentin Katrin Tholl in unserer Interview-Serie.

Frau lächelnd im Freien

Flurfunk per Videokonferenz und Homeschooling-Homeoffice-Balance: Hier erfahren Sie, wie es den SpaceNet-Mitarbeitern - von der Auszubildenden bis zum Vorstand - in den letzten Wochen ergangen ist und welche neuen Wege die SpaceNet gehen wird.

Heute: Katrin Tholl, Personalreferentin

1. Wie funktioniert Personalarbeit remote?

Nach einer kurzen Umgewöhnungsphase funktioniert das Recruiting sehr gut. Wir schalten nach wie vor Stellen. Aktuell suchen wir zum Beispiel einen Senior IT-Consultant. Wir führen mehr Telefoninterviews mit Bewerbern, die ersten Bewerbungsgespräche finden per Video statt – erst die finalen Gespräche persönlich. DasOnboarding findet in der Firma vor Ort mit einem Mix aus Personalabteilung, Paten und Fachleitern statt, danach werden die neuen Kollegen nach Möglichkeit auch im und aus dem Homeoffice intensiv betreut.

2. Wie sieht es 2020 mit neuen Azubis aus?

Wir legen großen Wert auf die Ausbildung des eigenen Fachkräfte-Nachwuchses. 2020 bilden wir den 26. Azubi-Jahrgang aus. Wir schauen gespannt auf das neue Azubijahr. Es werden sechs neue Azubis in den Fachrichtungen „Fachinformatiker Systemintegration“ und „Fachinformatiker Anwendungsentwicklung“, „Kaufmann für IT-Management“ und „Kaufmann für Büromanagement“ zum 01.09.2020 bei uns anfangen.

Die ersten Vorstellungsgespäche per Video liefen gut. Das finale Kennenlernen findet dann vor Ort statt. Wir beobachten, dass die Jugendlichen ganz selbstverständlich mit Videos und Masken umgehen.

Wir haben uns in den letzten Monaten auf die Remote-Ausbildung eingestellt und sind auf die neuen Azubis gut vorbereitet.

 

3. Welche Homeoffice-Modelle gab es bei SpaceNet vor der Corona-Pandemie?

Schon seit letztem Jahr besteht die Möglichkeit, 40 Prozent der Wochenarbeitszeit im Homeoffice zu leisten. SpaceNet bietet abgesehen vom Homeoffice schon lange flexible Arbeitszeitmodelle an. Wir finden kreative und individuelle Lösungen für alle Mitarbeiter.

Wir haben Arbeitszeitmodelle von der 1- bis 5-Tage-Woche, sowie verschiedene Lösungen für wieder in den Beruf zurückkehrende Eltern.

 

4.Wie gehen Sie damit um, dass Eltern nicht zu den gewohnten Zeiten arbeiten können? Welche Hilfestellungen bieten Sie Eltern im Homeoffice?

Als uns die Nachricht der Kitas und Schulschließungen erreicht hat, konnten wir schnell reagieren und für die Eltern Homeoffice „ab sofort“ ermöglichen.

Wir haben vollstes Verständnis für die Situation der Eltern unter unseren Mitarbeitern, die teilweise extremen Mehrfachbelastungen ausgesetzt waren und noch sind. Wir versuchen, durch gute Absprachen in den Teams die Arbeit bestmöglich zu verteilen. Als Unternehmen ist es für uns natürlich wichtig, dass wir jederzeit für unsere Kunden ansprechbar sind.

5. Wie betreuen Sie Azubis von der Ferne?

Weil wir seit 25 Jahren jedes Jahr sechs Azubis ausbilden kennen wir uns mit jungen Menschen ganz gut aus. Trotzdem war die Situation, die Azubis nicht mehr im Unternehmen sehen zu können, für alle neu und herausfordernd. Aber wir haben es ganz gut gemeistert. Unsere Azubibetreuung läuft über Tutoren und Mentoren, die engen Kontakt zu den Azubis halten. In der Personalabteilung treffen wir uns täglich mit der ganzen Abteilung per Videomeeting. Wenn es etwas zu erklären gibt, machen wir das ebenfalls mit Videos und geteiltem Bildschirm. Daneben telefonieren wir natürlich viel und tauschen uns über den Gruppenchat-Dienst Jabber aus und legen unsere Dateien auf unserer gemeinsamen Plattform SyncNShare ab.

6. Haben sich Mitarbeiterfragen in letzter Zeit gehäuft?

Die typischen Fragen waren: Wie geht es nach der Krise mit dem Homeoffice weiter? Ist es möglich mehr zu Hause zu arbeiten? Kann ich ins Büro zurück? Wir versuchen die Mitarbeiter in ihren Sorgen zu unterstützen, alle Fragen transparent zu beantworten und individuelle Lösungen zu finden.

7.Was vermissen Sie am meisten, seitdem Sie im Homeoffice sind?

Ich vermisse die kurzen Kaffeetreffs an der Cappuccinobar und gemeinsame Mittagsessen, bei denen sich der ein oder andere Kollege spontan dazu gesellt. Die Aufnahme von Zwischentönen fehlt im Homeoffice.

8.Was ist das Erste was sie machen, wenn sie wieder „dauerhaft“ im Büro sind?

Ich werde meine Kollegen auf einen Kaffee besuchen.

 

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Die SpaceNet AG betreibt ihre Cloud- und IT-Services in zwei redundanten Hochsicherheitsrechenzentren in München. Ein drittes entstand gerade mit dem SDC SpaceNet DataCenter in Kirchheim bei München. Es erfüllt alle Anforderungen der neusten Version der derzeit ausschlaggebenden Norm EN 50600 VK4. Die SpaceNet AG ist zertifiziert nach dem Sicherheitsstandard ISO 27001 und arbeitet nach ITIL.

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