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Aug

Infrastruktur-Monitoring: Durchbruch mit neuem Ansatz

München, 16. August 2018. Die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) hat das Projekt des Open-Source-Monitoring-Tools „Prometheus“ auf die nächste Stufe gehoben. Der Schritt erfolgte während der PromCon 2018, dem Treffen der Prometheus Community am 9. und 10. August in München.

Mit dem Erhalt der sogenannten „Graduation“ erkennt die CNCF an, dass die Software bereits einen hohen Reifegrad hat sowie eine stabile Entwicklergemeinde und sie sich bei ersten Anwendern in der Praxis bewährt hat. Prometheus ist nach Kubernetes erst das zweite, von der CNCF getragene Projekt, das den Status „Graduation“ erreicht.

Gleichzeitig wurde das Projekt „OpenMetrics“ in den Status „Sandbox“ überführt. „OpenMetrics“ soll das zunächst nur für die Cloud entwickelte Prometheus Exposition Format für alle Bereiche der IT standardisieren. Ziel ist eine echte Interoperabilität über unterschiedliche Infrastruktur-Modelle hinweg. Die Entwickler von Prometheus, Google, Uber, InfluxData, Grafana und viele weitere haben die Integration von OpenMetrics bereits in ihre jeweiligen Roadmaps aufgenommen. „OpenMetrics“ wurde von Richard Hartmann, Systemarchitekt und Projektleiter bei SpaceNet sowie Teammitglied der Prometheus-Entwickler-Gemeinde, ins Leben gerufen.

Anlässlich der PromCon begrüßte auch Julius Volz, Mitgründer von Prometheus, die Überführung von OpenMetrics in den Sandbox-Status: „Die Weiterentwicklung der Prometheus-Ansätze im OpenMetrics-Projekt zu Standards ist ein deutlicher Beleg für die Wichtigkeit der Lösung für die IT-Branche.“

Prometheus und der künftig mit OpenMetrics standardisierte Datenaustausch erlauben nicht nur das maschinenzentrische Monitoring herkömmlicher Monitoring-Tools. Prometheus ermöglicht zusätzlich das Monitoring von dynamischen und serviceorientierten Architekturen. Gerade wenn Microservices genutzt werden sollen, erweist sich die Fähigkeit multidimensionaler Datensammlung und deren Abfragemöglichkeiten als besondere Stärke.

Zudem prüft Prometheus nicht nur, ob eine Anwendung grundsätzlich läuft, sondern erhält von den Anwendungen auch Metriken zum internen Status. Vereinfacht gesagt lässt sich damit nicht nur ermitteln, ob eine Anwendung „lebt“ oder „tot“ ist, sondern auch, wie es ihr geht. Damit wird eine Früherkennung von Problemen möglich. In einer Welt, in der ständige Verfügbarkeit erwartet wird, ist das ein unschätzbarer Vorteil.

 

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