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Anekdoten zum Internet und wie war es vor 20 Jahren.


Hallo, ist da das Internet?


Da war da noch der Anrufer, der sich 1994 erkundigte, ob wir

die deutsche Vertretung der Firma „Internet“ seien.


Die korrekte Antwort hätte ihm weniger gebracht als unsere Antwort:

„Ja, wenn Sie so wollen.“

02
Aug

SpaceNet unterstützt Entwicklung neuer IT-Monitoring-Tools

München, 2. August 2018. Am 9. und 10. August trifft sich in München die Community um das Monitoring-Tool Prometheus. Durch seinen übergreifenden Ansatz bietet es für hybride Infrastrukturen und flexible Business-Modelle erhebliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Werkzeugen. Richard Hartmann von der Münchener SpaceNet AG leitet die Veranstaltung und wird die aktuellen Entwicklungen des von ihm initiierten, ergänzenden Open-Source-Projekts OpenMetrics vorstellen.

Richard Hartmann, Systemarchitekt und Projektleiter bei SpaceNet und Teammitglied der Prometheus-Entwickler-Gemeinde, wird am 9. August die PromCon 2018 in München eröffnen. Es ist die dritte, dem Monitoring-System Prometheus gewidmete Veranstaltung. Zu ihr werden in den Räumen des Google-Entwicklerzentrums in München Anwender und Entwickler aus aller Welt erwartet. Die Konferenz ist mit 220 Plätzen bereits ausverkauft und es befinden sich noch 300 Personen auf der Warteliste.

Mit OpenMetrics hat Hartmann zudem ein flankierendes Open-Source-Projekt ins Leben gerufen, um das für die Cloud entwickelte Prometheus Exposition Format für alle Bereiche zum Standard zu machen und somit echte Interoperabilität zu erreichen. In seinem Vortrag während des zweitägigen Treffens wird er über den aktuellen Stand des OpenMetrics-Projekts berichten. Die Entwickler von Prometheus, Google, Uber, InfluxData, Grafana und viele weitere haben die Integration von OpenMetrics bereits in ihre Roadmaps aufgenommen.

Monitoring-Tool Prometheus

Prometheus ist angetreten, um die herkömmlichen Monitoring-Tools abzulösen. Diese erweisen sich als unzureichend und schwer zu handhaben, insbesondere in stark horizontal skalierenden Umgebungen. Außerdem liefern sie vor allem Einblicke in den Zustand von IT-Geräten, typischerweise aber nicht in die Auswirkungen dieses Zustands auf Geschäftsprozesse.

„Mit zunehmendem Automatisierungsgrad in Rechenzentren ist das computergestützte Nachhalten der korrekten Systemzustände immer wichtiger. Der Markt für Monitoring-Tools ist jedoch fragmentiert und bestehende Standards funktionieren für moderne Applikationen nicht mehr“, erklärt Hartmann. Prometheus verspricht hier einen Ausweg. Zu den Unterstützern des zunächst bei SoundCloud entwickelten Prometheus zählen neben SpaceNet inzwischen auch Firmen wie Cloudflare, Google, GitLab, Oath und Uber.

Herkömmliche Monitoring-Tools arbeiten event-basiert. Sie zeigen dem Administrator, ob ein Dienst wie erwartet funktioniert, beziehungsweise alarmieren ihn, wenn ein Schwellenwert überschritten wird oder sonst ein Fehler auftritt, der im System als Fehler hinterlegt ist. Prometheus dagegen misst regelmäßig Zustände zahlreicher Systemkomponenten und liefert Zeitreihendaten, deren Auswertung wesentlich effizienter ist als bei bestehenden Systemen. Mit Hilfe der Zeitreihendaten lassen sich dann Entwicklungen prognostizieren. Dabei kann das System direkt Alarm schlagen: Wenn zum Beispiel erkannt wird, dass bei einem Dienst die CPU-Nutzung anhaltend hoch ist, kann dem Dienst zusätzliche Kapazität zugewiesen werden – bevor er für die Nutzer unerträglich langsam wird oder sogar komplett ausfällt. Durch das Erfassen einer Vielzahl an Parametern lässt sich das nahezu beliebig verfeinern. Weiter ist Prometheus konsequent auf Automatisierung ausgelegt.

OpenMetrics dehnt das beim reinen Cloud-Betrieb bereits etablierte Prometheus Exposition Format auf das Monitoring anderer Bereiche aus. Es schafft so echte Interoperabilität und ermöglicht es, Messdaten unterschiedlicher Bereiche schnell und einfach ohne Umwege zueinander in Beziehung zu setzen.

Unternehmen können damit ihre IT-Landschaft ─ über On-Premise, Public und Private Cloud hinweg ─ vereinheitlichen und deren Funktion auf neue Art und Weise sicherer machen. Außerdem steht ihnen ein Standard zur Verfügung, der über die reine IT hinausgeht. So lassen sich auch andere Bereiche überwachen, etwa Produktionsanlagen. Damit können Business-Metriken, wie die Anzahl der Kunden im Webshop oder der Umsatz pro Minute, mit Betriebs-Metriken der IT nicht nur mit demselben System ausgelesen, sondern auch korreliert werden. Dadurch sind völlige neue Einblicke in die Zusammenhänge zwischen IT und Geschäft möglich.

Weitere Informationen:

  • PromCon 2018
  • Vortrag: „OpenMetrics ─ Transforming the Prometheus Exposition Format into a Global Standard“, Referent: Richard Hartmann, 10. August 2018, 11.15-11.45 Uhr

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Über SpaceNet

Die SpaceNet AG bietet seit 1993 als unabhängiger Fullservice-Internetprovider mittelständischen Unternehmen bundesweit Lösungen rund um das Internet an. SpaceNet ist spezialisiert auf das Hosting von Anwendungen für Geschäftsmodelle wie etwa E-Commerce-Lösungen, die hochverfügbare IT-Umgebungen voraussetzen. Als Outsourcing-Partner betreibt SpaceNet für seine Kunden sowohl einzelne Anwendungen und Services in seinen Rechenzentren, übernimmt aber auch den kompletten Betrieb der Unternehmens-IT. Als Anbieter von Cloud-Lösungen wie Mailarchiv, Mail-Dienste oder Hosting Continuity erdet SpaceNet die Cloud. Denn diese Lösungen brauchen als Basis Rechenzentren mit hochperformanter, stabiler und zuverlässiger Infrastruktur. SpaceNet hält die Daten in zwei lokal getrennten Hochsicherheitsrechenzentren in München redundant vor. Ein eigenes Backbone liefert eine unabhängige Infrastruktur mit Schnittstellen zu den weltweit wichtigsten Knotenpunkten und garantiert so hohe Übertragungsraten. Derzeit profitieren zirka 1.200 Geschäftskunden wie Antenne Bayern oder der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) von den Dienstleistungen der SpaceNet AG. Das Münchener Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und ist zertifiziert nach dem Sicherheitsstandard ISO 27001.

 

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