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Anekdoten zum Internet und wie war es vor 20 Jahren.


Hallo, ist da das Internet?


Da war da noch der Anrufer, der sich 1994 erkundigte, ob wir

die deutsche Vertretung der Firma „Internet“ seien.


Die korrekte Antwort hätte ihm weniger gebracht als unsere Antwort:

„Ja, wenn Sie so wollen.“

09
Mai

Stromkosten auf dem Rücken des Mittelstands, bye bye Deutschland?

München, 09. Mai 2014. Großverbraucher von Strom wie Stahlwerke oder Zementfabriken werden durch Minister Gabriels neue „Besondere Ausgleichsregelung“ weiterhin umfassend befreit von der EEG-Umlage, mit der die Umstellung auf Erneuerbare Energien subventioniert wird.

Für energieintensive Mittelständler aber wird es teuer: Die Ausnahmeregelung von der Ökostromumlage können Unternehmen wie bisher nur beantragen, wenn ihr Stromverbrauch einen Mindestanteil der Bruttowertschöpfung beträgt (16 bzw. 20 Prozent im Jahr 2015, je nach Branche). Neu ist, dass sie auch über ein zertifiziertes Energie- oder Umweltmanagementsystem nach ISO 50001 verfügen müssen. Dies werden sich die wenigsten Mittelständler leisten können. Auch ist eine kurzfristige Einführung kaum möglich. Selbst wenn Unternehmen trotz dieser Hürden eine Teilbefreiung erreichen, weil sie nur 15% der EEG Umlage zahlen, müssen sie immer noch weit mehr für Strom ausgeben als Unternehmen im nahen europäischen Ausland. Ein klarer Standortnachteil. 

Sebastian von Bomhard, Vorstand des Internetproviders SpaceNet AG, ist empört über den vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung der Besonderen Ausgleichsregelung des EEG: „Wir verfolgen sorgfältig die Ankündigungen der Politik, angesichts der Besorgnis der Bürger zum Datenschutz die heimische IT-Branche zu fördern. Auf diese Lippenbekenntnisse folgt nun die EEG-Novelle. Über die Belastungen der hiesigen mittelständischen IT-Industrie hinaus hilft sie den Großkonzernen. Für diese lohnt es sich wirklich, Kreativität zu zeigen bei der Entwicklung eigener Unternehmensbereiche, die den Stromverbrauch verschiedener Einheiten bündeln, um damit die Schwellenwerte erreichen zu können. Damit werden auch die Kosten für die neue Zertifizierung wieder eingespielt.“

Obwohl das Betreiben mehrerer deutscher Rechenzentren für SpaceNet äußerst strom- und kostenintensiv ist, fällt das Unternehmen mit unter rund 12 Prozent Strom der Bruttowertschöpfung wie viele andere durchs Raster der Ausnahmeregelung und zahlt die volle EEG-Umlage. Um Stromkosten zu sparen hat SpaceNet längst viel in Energiesparmaßnahmen investiert, doch ab einem bestimmten Punkt läßt sich die Energieeffizienz nicht weiter steigern.

Weil die SpaceNet AG nicht nur Rechenzentren betreibt, sondern einen hohen individuellen Dienstleistungsanteil aufweist, hat sie noch Glück. Bei Strompreisunterschieden bis zu 1.000 Prozent und mehr werden jedoch vermutlich viele Rechenzentren künftig ins Ausland abwandern. Die IT-Industrie ist geradezu Symbol für die Globalisierung: Wenn die Rechenzentren deutscher Unternehmen nicht auswandern, gehen die Kunden heute eben unabhängig weg. Man wird sehen, wie viel es den Verbrauchern bei uns wert ist, daß ihre Daten im Lande blieben. Die Behauptung, Industrieunternehmen beteiligten sich an irgendwelchen Kosten, ist naiv: Letztlich entstehen Kosten, die in die Preise einfließen und damit am Ende der Wertschöpfungskette von den Verbrauchern getragen werden – oder eben vermieden. In letzterem Fall entgehen dem Fiskus aber nicht nur die Energiesteuern, sondern alle anfallenden Steuern. 

Wenn es der Regierung wirklich ernst damit ist, zukunftsträchtige Branchen im Inland zu halten, wäre eine echte Förderung heimischer Infrastruktur über Nacht machbar: Durch eine simple Stromsteuerssenkung würden sich sicher wieder mehr interessante Firmen auch in Deutschland ansiedeln, nicht nur in den USA.


SpaceNet AG

Die SpaceNet AG bietet seit 1993 als unabhängiger Fullservice-Internetprovider mittelständischen Unternehmen bundesweit Lösungen rund um das Internet an. SpaceNet ist spezialisiert auf das Hosting von Anwendungen für Geschäftsmodelle wie etwa E-Commerce-Lösungen, die hochverfügbare IT-Umgebungen voraussetzen. Als versierter Outsourcing-Partner betreibt SpaceNet für seine Kunden sowohl einzelne Anwendungen und Services in seinen Rechenzentren, übernimmt aber auch den kompletten Betrieb der Unternehmens-IT.

Als Anbieter ausgereifter Cloud-Lösungen wie Mailarchiv, Mail-Dienste oder Hosting Continuity folgt SpaceNet dem Leitsatz „SpaceNet erdet die Cloud“. Denn Cloud-Lösungen brauchen als Basis Rechenzentren mit hochperformanter, stabiler und zuverlässiger Infrastruktur. SpaceNet hält die Daten in zwei lokal getrennten Hochsicherheitsrechenzentren in München redundant vor. Ein eigenes Backbone liefert eine unabhängige Infrastruktur mit Schnittstellen zu den weltweit wichtigsten Knotenpunkten und garantiert so hohe Übertragungsraten. Derzeit profitieren zirka 1.200 Geschäftskunden wie Antenne Bayern oder der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) von den Dienstleistungen der SpaceNet AG. Das Münchner Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und ist zertifiziert nach dem Sicherheitsstandard ISO 27001.



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