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Anekdoten zum Internet und wie war es vor 20 Jahren.


Hallo, ist da das Internet?


Da war da noch der Anrufer, der sich 1994 erkundigte, ob wir

die deutsche Vertretung der Firma „Internet“ seien.


Die korrekte Antwort hätte ihm weniger gebracht als unsere Antwort:

„Ja, wenn Sie so wollen.“

01
Apr

Energie aus Spam-Mail

München, 01. April 2007. Spam, der Stein des Anstoßes für alle, verstopft einer Unzahl von Usern täglich deren elektronische Postfächer mit nutzlosen Werbemails. Die Not in eine Tugend verkehren könnte eine Neuentwicklung des Münchener Fullservice-Internetproviders SpaceNet: Eine innovative Technik, die bald in dessen neuestem Produkt „SpaceNet Spam Energizer“ zum Einsatz kommen soll, verspricht mit Hilfe eines thermodynamischen Ansatzes, aus unerwünschten Mails wertvolle Energie zurückzugewinnen.

 

Einen Namen hat die Technologie bereits: „Spam-Energizer“. Dem Entwicklerteam von SpaceNet zu Folge soll die Technik auch bereits funktionieren, „auch wenn die Energieausbeute derzeit noch vergleichsweise gering ausfällt“, räumt Chefentwickler Oliver Penrose ein. In den ersten Pilotversuchen mussten die SpaceNet-Techniker rund 20.000 Spam-Mails „recyceln“, um einen Neun-Volt-Akku aufzuladen. Doch der Grundstein ist gelegt.


Ausgereift soll die Technologie in Mailserver-Produkten wie „SpaceNet Mail“ zum Einsatz kommen, deren Aufgabe es unter anderem ist, Spam herauszufiltern. Dabei wird der „Spam-Energizer“ quasi dem Spam-Filter nachgeschaltet. Aussortierte Mails werden auf Grundlage eines thermodynamischen Effekts in Wärmeenergie umgewandelt. Diese kann dann in einem thermovoltaischen Prozess in Strom umgewandelt werden. Mit der generierten Energie lassen sich über eine geeignete Schnittstelle handelsübliche Akkus aufladen.


Die neue Technologie macht sich dabei Grundlagen der Thermodynamik zunutze: Physikalische Ordnungszustände beanspruchen einen bestimmten Energieaufwand. Das gilt auch für den Ordnungszustand „Information“. Da für das Speichern und Aufrechterhalten von Information wie Mails und Software Energie nötig ist, lässt sich diese Energie beim Abbau, sprich löschen, wieder freisetzen.
„Wir ‚befreien’ mit unserem Spam-Energizer quasi die in der Mail gebundene thermische Energie durch das Auflösen von Ordnung. Das ist unser Beitrag zur aktuellen Energiedebatte“, betont SpaceNet-Vorstand Sebastian von Bomhard. „In wenigen Jahren können wir unser Rechenzentrum vielleicht schon völlig energiebilanzneutral betreiben.“


Über SpaceNet
Die SpaceNet AG bietet seit 1993 als unabhängiger Fullservice-Internetprovider mittelständischen Unternehmen bundesweit Lösungen rund um das Internet an, von Standard-Applikationen bis hin zu komplexen Großprojekten. Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio reicht vom Internetzugang über Hosting, Sicherheits- und E-Mail-Lösungen bis hin zum individuellen Web-Auftritt. Ein eigenes Backbone ermöglicht eine unabhängige Infrastruktur mit Schnittstellen zu den weltweit wichtigsten Knotenpunkten und sorgt so für hohe Übertragungsraten. Derzeit profitieren zirka 2.000 Geschäftskunden wie Antenne Bayern, der Flughafen München und der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) von den Dienstleistungen der SpaceNet AG. Das Unternehmen ist in München beheimatet und beschäftigt 68 Mitarbeiter.

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