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In Japan heißen sie Otaku, in Finnland Nörtti und in Deutschland hießen sie in den 80er Jahren Computerfreaks, wobei letzteres abwertend gemeint waren. Heute werden sie „Nerds“ genannt und dieser Begriff ist in Computerkreisen ein echtes Kompliment. „Nerdpride“, der Stolz ein Nerd zu sein, verbreitet sich auf der ganzen Welt.

Aus dem Buch „World Wide Was? Anekdoten und Skurrilitäten aus der Pionierzeit des deutschen Internet“, Seite 58

Sarbanes-Oxley Act (SOA, SOX)

Beim Sarbanes-Oxley Act (SOA, SOX) handelt es sich um ein US-amerikanisches Gesetz, das im Januar 2002 angesichts zahlreicher Finanz- und Bilanzierungsskandale erlassen wurde. Durch den SOX sollte eine höhere Transparenz der Unternehmensprozesse inklusive besserer Kontrolle der Rechnungslegung gewährleistet werden, nachdem Großkonzerne wie der Stromerzeuger Enron 2001 und der Mobilfunkbetreiber MCI Worldcom 2002 wegen Bilanzfälschungen spektakulär zusammengebrochen waren.

Die in Hinblick auf IT-Prozesse besonders wichtige Sektion 404 des Gesetzes sieht vor, dass die Ordnungsmäßigkeit der Verarbeitung und die Integrität der verarbeiteten relevanten Finanzdaten jederzeit sichergestellt ist. Zudem soll jederzeit der Zugriff möglich sein.