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Anekdoten zum Internet und wie war es vor 20 Jahren

Wie lange hat das Internet geöffnet?

Da war da noch die Frau, die anrief, um sich zu erkundigen, ob sie das Internet auch außerhalb unserer Geschäftszeiten nutzen könne bzw. wie denn die Öffnungszeiten des Internet generell seien…

 

23
Dez

Gute Aussichten für 2016: auch ohne „Internet Made in Germany“

München, 23. Dezember 2015. Die Themen Datensicherheit und Schutz von persönlichen Daten ebenso wie Überwachung und Spionage werden uns auch 2016 wieder intensiv beschäftigen. SpaceNet Vorstand Sebastian von Bomhard stellt einige Trends für das neue Jahr heraus.

Angst vor dem Terror unterminiert den Datenschutz

Die terroristischen Anschläge sind eine Top-Vorlage für viele Regierungen. Mangels anderer Ideen wird der Datenschutz (Stichwort: Vorratsdatenspeicherung) europaweit immer weiter beschnitten und das ohne große Widerstände der Bevölkerung. Denn die Angst vor dem Terror wirkt und lässt die Menschen den Versprechungen der Politik glauben, mit Vorratsdatenspeicherung und flächendeckender Überwachung ließe sich die Gefahr in den Griff bekommen. Die Realität beweist das Gegenteil. So wird wohl vielerorts – wie in Deutschland – die Gesetzeslage „angepasst“ und dort, wo sie nicht so schnell geändert wird, großzügig weiter gegen bestehendes Recht verstoßen werden.

Überraschung: Daten-GAUs auch 2016

Je mehr Privatleute die Beschneidung ihrer Datenrechte akzeptieren und als normal empfinden, desto weniger kritisch wird auch die Sammelleidenschaft von Big-Data-Playern wie Google und Amazon hinterfragt werden. Damit können wir sicher sein, dass uns nicht nur bei Google & Co., sondern beispielsweise auch bei Krankenkassen, Seitensprungportalen etc. im neuen Jahr wieder gigantische Daten-GAUs „überraschen“ werden. Dass der „Vorratsdatenspeicherung“ der Big-Data-Player ein Riegel vorgeschoben würde, ist nicht zu erkennen. 

Verschlüsseln, aber richtig

Gegen Hackerangriffe, Datenspionage und Überwachung gäbe es eigentlich eine ganz hervorragende Waffe: die wirksame Verschlüsselung. Aber auch hier stimmt das Jahr 2016 wenig optimistisch: Die Politik erwägt derzeit lieber gesetzliche Vorgaben, eine Verschlüsselung zu verbieten, respektive für Geheimdienste einen Zweitschlüssel zu hinterlegen. Das würde die Arbeit an sicherer Kommunikation im Internet auf einem Schlag zerstören. Doch bei diesem Thema ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Verschlüsselung bleibt definitiv ein ganz heißes Thema. 

Gute Chancen auch ohne „Internet Made in Germany“

Wäre es nicht eine tolle Idee, die Marktvorteile, die sich für deutsche Unternehmen durch einen funktionierenden Datenschutz ergeben, in ein gewinnbringendes Business-Modell umzumodeln? Das Problem ist nur: ein „Internet Made in Germany“ gibt es nicht. Das Internet ist grenzenlos und die zum Einsatz kommenden Technologien sind ebenfalls international, wie hier bereits ausführlich dargelegt wurde:

Es gibt daher mehr denn je einen Bedarf für sichere und datenschutzgerechte Verarbeitung von Daten. Wie schön wäre es, wenn 2016 deutsche Unternehmen ihr Wissen und ihren Vorsprung in Sachen Datenschutz nutzen und neue Anwendungen, neue Geschäftsmodelle und neue Software auf den Markt bringen würden, sozusagen mit „Privacy by Default“.

Bis es soweit ist, können Mitarbeiter, Vorstände und Manager im Kampf gegen Datenklau und Hackerangriffe jedoch auch schon durchaus aktiv werden, um ihre Daten zu schützen. Mit ganz einfachen Mitteln, über die jeder verfügt, nämlich mit den fünf Vs: Verschlüsseln (von Ende zu Ende), Vermeiden (Datensparsamkeit), Verteilen (Daten nicht zentral lagern), Vergewissern (Audits und Schulungen) und Vertrauen – Augen auf bei der Partnerwahl.

Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest sowie ein erfolgreiches, glückliches und gesundes Jahr 2016.

Ihr SpaceNet Team

 

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